17. 2. 1500: Die Schlacht bei Hemmingstedt - Übersicht

   Start Dithmarschen Anno 1500

5 Junker Slentz und die Schwarze Garde
1 Vorspiel: Der Belehnungsstreit 6 1500: Machtverhältnisse und Folgen
2 Die Eroberung von Meldorf 7 Die Helden der Dithmarscher
3 Das Heer, der Landweg und das Wasser 8 Der Nachruhm und die Auswüchse
4 Wo lag die Schanze? 9 Der neue Infopavillon

Ein Heer des dänischen Königs Johann (rechts im Bild) und seines Bruders Friedrich von Holstein (links), angeführt von der berüchtigten "Schwarzen Garde", war in Eroberungsabsicht über Albersdorf in Dithmarschen eingefallen, hatte Meldorf erreicht und dort ein Blutbad angerichtet.


Der dänische König Johann (rechts im Bild) und sein jüngerer Bruder Friedrich von Holstein (links, als späterer dänischer König) organisierten und leiteten den Eroberungszug gegen die Dithmarscher.

Trotz einsetzendem Tau- und Regenwetters gab König Johann drei Tage später den Befehl zum Weitermarsch durch das Tiefland nach Norden. Die Dithmarscher öffneten die Deichsiele und besiegten die auf dem Weg nach Hemmingstedt von der Flut eingeschlossenen Feinde vernichtend am 17. 2. 1500. Die Helden waren Wulf Isebrand und der eher sagenhafte Reimer von Wiemerstedt.
Der Ausgang der Schlacht konnte die Kräfte der Selbstverwaltung noch ein letztes Mal stärken und die Unterwerfung Dithmarschens noch um fast 60 Jahre verzögern. Vielen Dithmarschern galt und gilt sie als das wichtigste historische Ereignis in ihrer Geschichte.

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© Volker Arnold, zuletzt geändert am: