Abgelaufene Sonderausstellungen seit 2005

Zum Alten Eisen

Die Geschichte der Eisenherstellung

Eine Wanderausstellung des Instituts für Ur- und Frühgeschichte
der Universität Kiel

In Albersdorf: 2. Oktober 2005 - 5. Februar 2006

"Zum alten Eisen" im Internet (Link ohne Gewähr)


Vom Aufbau der Sonderausstellung in Albersdorf

 

Albersdorf vor 100 Jahren - eine photographische Dokumentation
5. März bis 18. Juni 2006
 

 
Alle 20 Ausstellungsposter mit 150 historischen Fotos online!

Hunebedden

Großsteingräber in den Niederlanden

(Bis Ende Oktober 2006)

Alles verkohlt
Historische Holzkohleherstellung
in Befund und Experiment


(bis 4. Februar 2007)


(ein Projekt mit Studenten des Ökologiezentrums der Universität Kiel)

Alle Ausstellungsposter online

 

Bast, Binsen, Brennnessel
textiles Material der Steinzeit

mit Rekonstruktionen stein- und bronzezeitlicher Textilien und Geflechte von Anne Reichert

bis 4. Mai 2008

Der Riesewohld, Dithmarschens KultUrWald Teil 2: 360°-Waldpanorama, Gehölze, mehr...

bis 28. September 2008

5. 10. 2008 bis 19. 4. 2009:
 
Unausrottbar?
Die gängigsten Fehlurteile zur Landeskunde Dithmarschens
 
mit Cartoons von Reini Götsche
(Kooperation mit dem Verein für Dithmarscher Landeskunde e. V.)
Vorgesehene Unterthemen: Dies ist bestimmt ein Faustkeil! / Die Gieselau – ein Urstromtal? / Ungeschliffene Steinbeile älter als geschliffene? / Das Weiße Moor trieb aus England an / Der Wulfsboom und andere "Kultplätze" / Als das Meer noch an die Geest brandete, war es höher als heute / Nordseewellen schufen einst den Klev / Unterirdische Straße und Eiderarm an der Stellerburg / Hemmingstedt liegt auf einer Düne / Als Eichhorn von der Ostsee zur Nordsee / Franken in Dithmarschen? /Die Wurten der Marsch wurden mühsam in Handarbeit aufgeschaufelt / Erste Deiche als Sturmflutschutz / Bei Ebbe ist das Wasser tief, bei Flut hoch / Saß Graf Rudolf in der Bökelnburg? / Ein Hafen in Windbergen? / Otto von Rade und andere falsche Ortsnamendeutungen / Burgen, die es nicht gab / Die Marsch – mühsam dem Meere abgerungen? / Dithmarschen – eine frühe Demokratie? / Ein Geheimgang der Meldorfer Mönche? / Bei Hemmingstedt wurden die Dänen besiegt / Telse von Kampen: die mutige Jungfrau mit dem Banner / Falsches zur alten Dithmarscher Frauentracht / Die alten Chronisten wussten alles noch besser.
Hier alle Poster und der Katalog zum Download!

26. 4. bis 27. 9. 2009:

In Flint versteinert –
Fossilien im Feuerstein

Die meisten "Versteinerungen", die in der Dithmarscher Geest gefunden werden, sind ca. 70 Millionen Jahre alte Abdrücke kreidezeitlicher Meeresbewohner in Feuerstein - manchmal bis in feinste Details erhalten. Das Museum zeigt die schönsten Funde aus seinem Bestand, ergänzt durch einige private Leihgaben vor allem von 'Budstone', René Kautz und vom Geologisch-Paläontologischen Institut der Uni Hamburg, aber auch skurrile Feuersteinformen, die fälschlich als Tier- oder Pflanzenreste angesprochen werden.


 

11. 10. 2009 bis 2. 5. 2010:

Südseezauber
Mythos und Realität moderner Steinzeitkulturen in Papua-Neuguinea

über Archäologie und Ethnologie der Jungsteinzeit in Papua-Neuguinea und Schleswig-Holstein. Das Archäologisch-Ökologische Zentrum Albersdorf (AÖZA) arbeitet mit seiner thematischen Schwerpunktsetzung im Neolithikum teils bewusst, teils auch unbewusst sowohl in der Ausstellung als auch im Freilichtbereich mit Analogien aus der völkerkundlichen Forschung. Anhand von originalen Exponaten, Repliken, Tafeln und Installationen zum archäologischen und ethnologischen Hintergrund der „modernen Steinzeitkulturen“ in Papua-Neuguinea soll in der geplanten Ausstellung diese wissenschaftstheoretisch nicht unproblematische Beziehung aufgezeigt werden. Mit einem anspruchsvollen Rahmenprogramm (Seminar, Vorträge und spezielle museumspädagogische Angebote im archäologischen Freigelände) soll die Ausstellung um attraktive Aspekte erweitert werden. Inhaltlich stehen in einer Art Vergleich der Lebensverhältnisse der Steinzeitmenschen in Schleswig-Holstein vor 5.000 Jahren mit den gegenwärtigen Bedingungen und Entwicklungen der traditionellen Kulturen in Papua-Neuguinea die Forschungsmethoden der Archäologie und Ethnologie, die Vorstellung der jeweiligen Lebensräume, der Vergleich der überlieferten materiellen Kultur (z. B. Werkzeuge), die geschichtliche Entwicklung in den beiden Räumen sowie (selbst-)kritische Aspekte der modernen Rezeption der „Steinzeit“ – nicht zuletzt aus europäisch-kolonialer Perspektive – im Vordergrund. Es geht dabei auch darum, bei den Besuchern der Ausstellung die heute vielfach noch vorhandene evolutionistische Sichtweise zu durchbrechen.

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