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Netzgeflechte – Zwirngeflechte
Geknotetes Netz aus Lindenbastschnüren

Knotenlose Netzgeflechte werden durch Einhängen eines gedrillten Bastfadens in einen Maschenbogen der vorhergehenden Reihe hergestellt. Sie können rechteckig oder rund gearbeitet werden und einfach, zweifach oder dreifach verschlungen sein. Diese sogenannte Verschlingtechnik ist seit dem Mesolithikum nachgewiesen.

Rekonstruktionsversuch: Beutel aus Ulmenbast in Verschlingtechnik

Netz aus gezwirnten Lindenbastschnüren. Bei dem Mann aus dem Eis, „Ötzi”, wurden Reste eines solchen Netzes gefunden. Ähnliche Netze wurden noch im letzten Jahrhundert von Bergbauern zum Transportieren von Gras u. a. benutzt. Zurück

Bei diesem Geflecht, das über eine gezwirnte Schnur angefangen wurde, wurden die senkrechten Stränge vor dem Einlegen in die Zwirnbindung nicht gedreht. Muster entstehen durch unterschiedliche Abstände der Zwirnreihen.

Zwirngeflecht mit gezopften Strängen

Geflecht mit S- und Z-Zwirnbindungen

Bei diesem schmalen Band nach einem Fund von Wangen, Bodensee, wurde mit acht aktiven Kettschnurpaaren zwirngebunden.

Wechsel der Flechtrichtung nach einem Fund von Hornstaad, Bodensee (um 3900 v. Chr.) und Rekonstruktionsversuch: Das Fragment war vielleicht die Ecke einer Tasche.

Museums-Startseite mit Navigationsrahmen (unten)  Aöza  Zurück © Volker Arnold, zuletzt geändert am: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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