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Vliesgeflechte
Aus neolithischen Ufersiedlungen am Bodensee und an den Schweizer Seen sind verschiedene Arten von mehrlagigen Geflechten bekannt geworden, Vliesgeflechte genannt, weil sie durch die lose hängenden Baststreifen ein fellähnliches Aussehen erhalten. Gleichzeitig bieten sie einen besseren Regenschutz, da das Wasser an den Streifen ablaufen kann – wie bei einem Halmdach.

Zwirngeflecht aus dünnen Zöpfen mit lose hängenden Strähnenenden nach Fragmenten von Wangen, Bodensee (3800-3600 v. Chr.)

Die lose hängenden Bastfäden verdecken auf der anderen Seite fast die Zwirnreihen und geben dem Geflecht ein fellartiges Aussehen.

Hier wurde zuerst das Zwirngeflecht gearbeitet, und die Bündel von Baststreifen wurden nachträglich aufgenäht.  Zurück

Da der Hut von Sipplingen, Bodensee, von oben angefangen wurde, müssen die Bastbündel nachträglich aufgenäht werden.

Bei diesem Geflecht wurden – wie beim Hut von Wangen, Bodensee – Baststreifen u-förmig umgebogen und eingezwirnt.

Rekonstruktion des Zwirngeflechts von Sipplingen, Bodensee (ca. 3300 v. Chr.), mit aufgenähtem Vlies

Museums-Startseite mit Navigationsrahmen (unten)  Aöza  Zurück © Volker Arnold, zuletzt geändert am: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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