Entdeckungsreise im Norden mit der Maus
auf Dithmarschens ältester Karte von 1559
.Geest um Nordhastedt und Albersdorf.
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Der Einmarsch der Eroberer erfolgte über Albersdorf (Aluersdorp), wo Der knechte lager zu sehen ist. Oben das Kirchdorf Nordhastedt (Northarste), rechts oben der "Wunderbaum" nahe der Aubrücke (Owbruck). (Norden ist rechts.)
Orte: Albersdorf, Nordhastedt, Tellingstedt, Süderholm (Holm), Sarzbüttel (Zeertsbuttel), Osterwohld, Rederstall, Gaushorn, Osterborstel, Arkebek, Schrum, dazu der Riesewohld (ReysenWalde) und ein Lindhorst genanntes Gehölz bei Nordhastedt.
Topographie: Einen großen Teil dieser Gegend kannte Böckel vergleichsweise gut; nur im Bereich um Tellingstedt hatte der deutliche Wissenslücken: Tellingstedt und vor allem Österborstel ist an völlig falscher Stelle eingetragen, Westerborstel (mit Österborstel verwechselt?)  und Welmbüttel z. B. fehlen dagegen. Der Riesewohld liegt dicht bei bei Osterwohld; die großen Stauteiche (Mühlenteich und Brandenteich) lagen nördlich und nicht östlich von Nordhastedt.
Hintergrund: Die Eroberung begann mit der Einrichtung der Feldlager bei Albersdorf am 22. Mai, wobei das Fußvolk, wie richtig dargestellt, zwischen Albersdorf und Arkebek seine Zelte aufschlug, die Reiterei aber in Albersdorf blieb. Von hier aus erkundete man zunächst die Umgebung, wobei es Tote und Zerstörungen gab, die z. B. durch den Brand von Arkebek angedeutet werden.

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© Volker Arnold, zuletzt geändert am: