Entdeckungsreise im Norden
mit der Maus
auf Dithmarschens ältester
Karte von 1559
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Die Marsch im Elbmündungsbereich bei Brunsbüttel.
(Norden ist rechts.)
Heutige Karte zu dieser Gegend öffnen
/ schließen (Norden oben!)Heerhaufen zeigen den Angriff der Holsteiner (Holster) auf
Brunsbuttel.
Der Satz De bauren verlauffen Brunsbuttel (die Bauern, Dithmarscher,
fliehen aus Brunsbüttel) wird durch die Darstellung der in Schiffen
fliehenden Dithmarscher verdeutlicht - nur Boote im Vergleich zu Der
Holsten schif. Zu bedenken ist aber die einseitige
"Kriegsberichtserstattung" zu Ungunsten der Dithmarscher!
Orte: Nordhusen, Auenbüttel (Ouwenbuttel), Brunsbüttel,
Ostermoor; Grenze (De landscheyding).
Topographie: Der Querdeich unter Brunsbüttel hat so nie
existiert. Der zweite Querdeich an der Grenze ist wahrscheinlicher, da
hier Deiche bis an das damalige Hohe Moor heranführten. Gezeigt ist
noch das alte Brunsbüttel vor seiner Verlegung einige hundert
Meter weiter landeinwärts im Jahre 1674.
Hintergrund: Nach der Eroberung von Meldorf hatte das
Eroberungsheer am 6. Juni 1559 den Zug gegen Brunsbüttel begonnen.
Vorher waren südlich von Ostermoor in der holsteinischen Wilstermarsch
Truppen zusammengezogen worden, um den Dithmarschern beim Angriff auf Brunsbüttel
in den Rücken zu fallen. Die Angreifer konnten angeblich auf einer
neu entstandenen Sandbank außerhalb des Deiches die verstärkte
Dithmarscher Schanze umgehen; ein Teil der Schanzenbesatzung rettete sich
mit Booten an das gegenüberliegende Elbufer - beides wird hier gezeigt.
Nach einem Kapitulationsangebot am 7. Juni wurde Brunsbüttel
am 8. Juni eingenommen.
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© Volker Arnold,
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