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Wohnen vor und hinter dem Haus: Privatbereiche (3)

 
 An der Ecke von Westerstraße und Bruhnstraße stand um 1900 noch dieses malerische Haus. Die Kinder, die gerade aus der Schule kommen, wollen alle mit aufs Bild. Einer führt vor, dass er Flöte blasen kann, ein anderer läuft ohne Strümpfe in Holzpantoffeln. Auf der Bank sitzen der Viehhändler Thedens, der Hauseigentümer, und die Mitbewohner. Er war dafür bekannt, von seiner Bank aus Vorübergehenden oftmals gehässige Bemerkungen zuzurufen. Über den Bürgermeister Blaas und seine zwei Polizisten soll er mal gesagt haben: "Uns Börgermeester hett twee Swien, un de mast he sick: de een heet Ziehlke, un de annere Köppen." – Als das Haus abgerissen wurde, sollen heimatlos gewordene Ratten die Nachbarschaft verunsichert haben, was damals nichts Ungewöhnliches gewesen sein wird.

Eine Patenschaft für diese Ausstellungstafel kann noch erworben werden.

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This picturesque house still existed in 1900. The children, who just come home from school, all want to be on the picture. One of them shows, that he can play the flute, someone else is walking without socks in clogs. On the bench are the cattle dealer Thedens, the owner of the house and the fellow residents. When the house was teared off, the homeless rats were supposed to bother the neighbourhood, which was probably nothing uncommon in those times.
© Volker Arnold, zuletzt geändert am: