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Geoglyphen-Typen
Die Geoglyphen vom Nazca-Typ gliedern sich in die seltenen figürlichen Motive und die häufigen geometrischen Motive, vor allem Linien, aber auch geräumte und umrandete Flächen wie die seltenen langgezogenen Dreiecke, die häufigen 'Trapeze' (meist Trapezoide) und lange schmale und breite Rechtecke. Runde und eckige Doppelspiralen sind seltener.

In diesem Beispiel des ca. 90 m messenden stilisierten Affen wird deutlich, wie er in ein System von Zickzacklinien (links) und Mäanderlinien (rechts) eingebunden ist. Zugleich ist der Schwanz des Affen als doppelläufige Spirale ausgebildet.
Freigeräumtes Trapezoid mit größeren Steinhaufen an beiden Enden, darunter ein zweites im Bau mit vielen kleinen Haufen.
Linien verbreitern sich oft derart, dass ein ganz schmales Trapezoid entsteht.
Echte Dreiecke sind eher selten.
Ein Trapezoid, dem an beiden Enden schmale Flächen angefügt sind.
Trapezoide schließen häufig am breiteren Ende mit einer Reihe von Querlinien ab (markiert).
Langgestreckte rechteckige Flächen können auch Reste alter "Inka"-Straßen sein, hier verbinden sie aber Geoglyphen.
Eine große, (fast) rechteckige Fläche mit je einem Steinhaufen an jedem Ende. Die "Einmündungen" anderer Flächen sind ausgespart.
Manche der großen Flächen verbreitern sich noch einmal zu ihrem Ende hin. (Länge 2166 m)
Solche exakten Doppelspiralen dürften mit Hilfe eines Seils, das man um zwei Pfähle aufwickelte, von außen nach innen konstruiert worden sein, wie im Modellfoto zu sehen.
Kreise (hier eine Gruppe konzentrischer Kreise) sind bei den Geoglyphen eher die Ausnahme.
Spektakulär und berühmt: die knapp 50 m lange Spinne als Beispiel für die vergleichsweise seltenen figürlichen Zeichnungen
Die sogenannte Sonnenuhr bei Palpa, ein Beispiel "eckiger" unregelmäßiger Spiralen

all satellite images: QuickBird © 2005 DigitalGlobe, distrib. by Eurimage
www.grandcanyon.free.fr
www.crystalinks.com
© Vladimir Minakov
© Jesus Sanchez-Bermejo Ramos
 

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