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Das archäologische Erbe – gefährdet durch Grabräuberei
Plünderung in großem Stil zerstört archäologische Zusammenhänge.
Zu wissenschaftlichen Ausgrabungen kam es erst in jüngster Zeit. Neben
italienischen Grabungen in Cahuachi brachten deutsch-schweizerisch-peruanische
Untersuchungen in paracas- und nazcazeitlichen Siedlungen und Gräbern bei Palpa
neue Erkenntnisse.
Cahuachi gilt als rituelles Zentrum der frühen bis mittleren Nazcakultur. Hier
wurden natürliche Hügel durch Lehmziegelmauern zu einer Landschaft aus
Stufenpyramiden umgeformt.
An den Talkanten zeigen unzählige Trichtermulden ausgeraubte Gräber an (rot
markiert).
Unverkäufliches Grabgut bleibt liegen
Ausgrabung von paracaszeitlichen Gebäuderesten in einer Siedlung bei Jauranga
Ein Fund aus einer Ausgrabung: Kamm aus organischem Material
Halb freigelegte Grabgefäße
Endlich – Grabbeigaben im Zusammenhang und nicht zerrissen im Kunsthandel.
Inventar eines Grabes von Los Molinos: u. a. mehrere nazcazeitlichen Gefäße, eine
Kürbisschale mit roher Baumwolle, ein Kammm, zwei aufgewickelte Garnrollen und
eine Spindel mit gesponnenem Faden.
Freilegung eines Schachtgrabes bei La Muña aus der mittleren Nazcazeit
Die Rekonstruktion der Lehmziegelwände von Cahuachi ist nicht unumstritten.
Cahuachi von oben: Rekonstruktionen, moderne Grabungen und alte Raubgrabungen
Die Stufenpyramiden von Cahuachi vor den systematischen Grabungen
Phantasievolle Rekonstruktion der Stufenpyramiden
Panorama der teilrekonstruierten Pyramiden
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nach Unkel
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