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Aus meistens geplünderten Gräbern: Funde der Nazca-Kultur
In der Trockenheit blieben nicht nur Keramik und Knochen, sondern auch Stoffe, Federn, Haare und Haut erhalten. Vor allem bemalte Tongefäße und verzierte Textilien erlauben Einblicke in eine Welt mit uns fremdartigen Mythen und Riten.

Die hochentwickelte Keramik der Nazcakultur ist im Gegensatz zu der Töpferei der vorangehenden Paracaskultur durch eingebrannte Farben gekennzeichnet. In den Museen und im Kunsthandel findet sich überwiegend Feinkeramik, da die einfache Gebrauchskeramik keine Preise erzielt. Selten sind die Gefäße tier- oder menschenförmig ausgebildet. Die Bemalung ist schlicht oder hochkompliziert figural, die Motive sind oft kriegerisch oder spiegeln die Götterwelt.
Eine Fülle verschiedener Textiltechniken ist nicht nur aus der Nazcakultur bekannt, sondern vor allem aus der vorangehenden Paracaskultur. Die Stoffe waren gewebt oder verflochten, oft mit komplizierten Webmustern versehen oder aufwändig bemalt. Auch Federn wurden verarbeitet (Mitte unten). Wie bei den Geoglyphen sind auch Vögel zu sehen.
Ein Motiv nicht nur der Geoglyphen (26 m lang), sondern auch der Keramik: der Orca oder Killerwal, der als Gefäße geformt oder auf ihnen gemalt wurde.
Panflöte in Ton
Verschiedene Maßstäbe!
Teile der Bevölkerung der Nazcakultur haben künstlich gestreckte Schädel, die entstehen, wenn schon die Köpfe der Kleinkinder in eine Form gepresst wurden und nicht anders wachsen konnten.
Fächer aus Pflanzengewebe und eingearbeiteten Federn
Grabmumie mit Textilien
’Kolibri’-Geoglyphe (95 m)
1: deartidas.com; 2, 3, 10, 12: wikimedia.org; 4: Science daily; 5, 6: Museum für Völkerkunde Hamburg; 8: Field Museum / J.Weinstein; 9: Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, 11: xenophilia.com; 13: Museo Nacional Lima; 14: arquelogia.com.ar; 15: TAI Gallery / Textile Arts; 16: Antonini-Museum Nazca; 17: Museum of Archeology and Anthropology Cambridge; 18: Xanthos Antiquities; 19: picasaweb.google.com / SATextiles; 20: latinamericanstudies.org; 21: ethnotextile.com

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