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Eine Festlegung auf eine bestimmte Deutung der Erscheinungen erwarten Sie von mir bitte nicht! |
Zwischen der peruanischen Hauptstadt Lima, dem Titicacasee, dem
Andengebirge und der Küste liegt eine flache bis hügelige Wüste, die von
mehreren oasenartigen Flusstälern durchzogen wird. Die extrem trockene Steinwüste (Pampa)
um die Städtchen Nazca und Palpa sind berühmt für die rätselhaften
riesigen Zeichen und Zeichnungen, "Geoglyphen" genannt, die die Bewohner
lange vor der Inkazeit auf Berghängen, Plateaus und vor allem in der Pampa
schufen. Sie finden sich von 90 m Meereshöhe am unteren Río Grande bis
zu 990 m Höhe auf Plateaus im Bergland, die meisten in fast ebener Pampa
um 500 m Höhe. Gesamtverbreitung Vorsicht: Die Suche kann zur Sucht ausarten! Allerdings sind "kleinere" Zeichnungen, so der ca. 30 m messende "Affe", nur teilweise in den Satellitenbildern zu orten und dort meist kaum erkennbar. Ebenso bleiben z. B. schmale Linien, die im Extremfall nur eine Handbreite messen, unsichtbar. – Koordinaten ermitteln |
Keine Navigationsleiste unten? Bitte Nazca-Startseite anklicken! Die erste publizierte aktuelle Gesamtverbreitung der Geoglyphen im Río Grande-Einzugsgebiet:

Diese
Karte ist nicht vollständig, da die Erhaltungs- und
Erkennbarkeitsbedingungen sehr unterschiedlich sind, und wird hin und wieder
ergänzt. So lassen sich figurale Darstellungen nur zum
kleineren Teil auf den Satellitenbildern erkennen und sind hier weggelassen. Lineare Elemente sind
nicht immer sicher von neuzeitlichen Fahrspuren zu unterscheiden. Einzelne Elemente sind aus der Publikation von Karsten
Lambers und dem Nazca-GIS der TZ Dresden
übernommen, einge gehen auf persönliche Mitteilungen zurück.
Die Farben: braunorange Linien, hellblau/dunkelblau rechteckige Felder von
weniger/mehr als 40 m Breite, hellrot/dunkelrot dreieckige oder trapezoide
Elemente von weniger/mehr als 40 m größter Breite. Gelb ist eine alte
Inkastraße eingetragen. Grün ist das (heute) beackerbare Land, blau die Flüsse, die nur zum Teil ganzjährig Wasser
führen.
Museums-Startseite mit Navigationsrahmen (unten) Nazca-Startseite Zurück © Volker Arnold, zuletzt geändert am: