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...der Bergahorn: urwüchsig oder eingebürgert?
Welche Ahornarten gehörten zum historischen Waldbild? In Frage kommen der heute hier nur in wenigen Exemplaren angepflanzte Spitzahorn sowie der nicht nur im Riesewohld, sondern auch in den anderen historischen Wäldern der Region häufige Bergahorn.
Leider lassen sich diese beiden Arten weder in der Form des Pollens noch in den zahlreichen Holzkohlefunden des Riesewohldes (Jungsteinzeit bis Eisenzeit) unterscheiden. So bleibt die Vermutung, dass der Bergahorn wegen seiner Häufigkeit im Riesewohld urwüchsig ist.
Ahorne liefern ein vorzügliches hartes und feinfaseriges Drechsel-, Schnitz- und Möbelholz.
Sie wachsen häufig auf gestörten Böden und benötigen im Gegensatz zu vielen anderen Waldbäumen keine speziellen Lebensgemeinschaften mit Pilzen.

Blütenstand des Bergahorns. Obwohl unscheinbar, locken die Blüten zahlreiche Insekten an und duften nach Honig.
Blatt des Bergahorns und zum Vergleich des im Riesewohld wohl nicht urwüchsigen Spitzahorns (verkleinert)
Keimender Flugsame (4 cm) des Bergahorns
Bergahorne wachsen vor allem in Randbereichen des Riesewohldes; ihr Stammumfang erreicht 1,80 m.
Reifende Flügelsamen des Bergahorns
Manche Waldpartien sind dicht an dicht mit Jungwuchs des Bergahorns bedeckt. Da nur sehr wenige Sämlinge zu Bäumen heranwachsen, entstehen praktisch keine Reinbestände.
Borke des Bergahorns

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