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...wovon nur wenige wissen: die beiden Eichenarten des Waldes
Zwei nahe verwandte Eichenarten halten sich im Riesewohld die Waage: die überall häufige Stieleiche, die auch auf vernässten Böden gedeiht, und die hier fast nur in einigen älteren Geestwäldern anzutreffende Traubeneiche. Allerdings scheint es vielfach Mischformen zu geben.
Eichenholz gehört zu den widerstandsfähigsten Hölzern und galt früher als bestes Holz für den Haus- und Schiffsbau sowie für Möbel. Die gemahlene Rinde ergab die zum Gerben von Leder benötigte Lohe. Eicheln waren wichtiges Viehfutter.

Nicht einheimisch: Blatt der stellenweise angepflanzten amerikanischen Roteiche
Bei der Stieleiche sitzen die Eicheln an langen Stielen.
Kurz (!) gestieltes Blatt der Stieleiche
Das Monatsbild für November im Stundenbuch des Herzogs von Berry (15. Jh.) zeigt die Eichelmast der Schweine. Die Eichen sind hoch hinauf zur Holz- und Laubgewinnung geschneitelt. Ähnlich sind frühere Nutzungen im Riesewohld zu denken.
In Holz, Stamm und Kronenaufbau unterscheiden sich Stiel- und Traubeneiche kaum. Letztere soll etwas gerader wachsen.
Die Traubeneiche bevorzugt trockenere und sandigere Lagen gegenüber der Stieleiche (Mischbestand / unklar).
Kurz gestielte Eicheln und lang gestieltes Blatt der Traubeneiche, die im Riesewohldhäufig ist.
Eichenborke kann recht vielgestaltig sein.

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