Vorheriges Poster Nächstes Poster Bitte Rollbalken zum senkrechten Verschieben benutzen! Posterübersicht

 

...die Spezialisten für nasse Böden: Schwarzerle und Esche
Die Schwarzerle ist die einzige heimische Erlenart. Durch Symbiose mit bestimmten Bakterien gelingt es ihr, sich im Gegensatz zu anderen Waldbäumen auch auf dauerhaft staunassen Böden durchzusetzen. Früher wurde ihr Holz für Drechselarbeiten und z. B. für Holzschuhe genutzt oder lieferte sehr gute Holzkohle.

Die Erle mit der charakteristisch gefelderten Borke
Männliche (Kätzchen) und weibliche Erlenblüten (rote Knospen)
Vom Bach freigespülte Wurzelknöllchen der Erle: ein Zusammenspiel mit Bakterien 
Erlenblatt. Dem Erlenlaub fehlen die bunten Herbstfarben.
Typische Wurzelverdickungen unten am Erlenstamm
Nur sehr kleine Bereiche im Riesewohld verkörpern den Erlenbruchwald mit typischen Begleitpflanzen.
Die Esche ist auf lehmigen, feuchten und zumindest leicht wasserzügigen Böden sehr konkurrenzfähig und kann an solchen Standorten neben z. B. Schwarzerle und Stieleiche bestandsprägend sein. Der auch im Sommer recht lichte Kronenschirm der Eschen ermöglicht einen reichen Unterwuchs an Gräsern, Kräutern und Sträuchern, wie er sonst im dichten Wald eher selten anzutreffen ist.
Eschenholz ist ein derzeit geschätztes Möbel- und Furnierholz, ist aber wegen seiner guten Spaltbarkeit auch als Brennholz beliebt. Wegen seiner Biegsamkeit und Bruchfestigkeit wurde und wird es zu Bögen, Schäften, Axt-, Spaten- und Schaufelstielen verwendet.
Esche mit ihrer lichten Krone
Same der Esche
Eschensämling
Esche gilt auch heute noch als das beste Holz für Spatenstiele.
Eschenblatt mit Fiederblättchen
Wo viele Eschen wachsen, wie hier südlich der Fünffingerlinde, ist es am Boden grün, im Gegensatz zum dichten Buchenwald.

Vorheriges Poster Nächstes Poster

Museums-Startseite mit Navigationsrahmen (unten)  Aöza  Zurück © Volker Arnold, zuletzt geändert am: 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...