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...Biogas-Brühe im Bach!
Eine Fülle von Kleintieren bewohnt die Bäche des Riesewohldes. Zum Artenreichtum tragen die Sauberkeit des Wassers und die vielen noch unveränderten Bachläufe bei. Da bis auf zwei Ausnahmen die Bäche in den meisten Sommern austrocken, können hier nur solche Arten leben, die diesen Bedingungen angepasst sind und sich z. B. in wassergefüllte Lücken im ansonsten trockenen Kiesbett zurückziehen können.
Die auffallendsten Kleintiere in den Bächen sind Bachflohkrebse, Wasserkäfer, Kriebelmückenlarven, Larven von Steinfliegen und von Köcherfliegen (beide gehören im Gegensatz zur Kriebelmücke nicht zu den Fliegen!). Letztere bauen sich, je nach Art und Strömungsverhältnissen, die verschiedenartigsten Gehäuse, die sie tarnen und vor Feinden schützen.
Andere Bäche sind durch Vertiefung und Begradigung zu Abzugsgräben geworden oder in Teichanlagen umgewandelt, so im Norden bei Quellental. Gefährlich wären verunreinigte Zuflüsse von Äckern weiter oberhalb der Waldbäche.
In regelmäßigen Abständen wird an zwei Stellen des Riesewohldes die Kleintierwelt der Bäche untersucht.
Eines von zwei erhaltenen und restaurierten historischen Sielen (Bachdurchlässen) des Waldes, die die Wanderung der Bachtiere nicht aufhalten.
Ein schadhaftes Siel wurde entfernt und durch ein Betonrohr ersetzt: für die Bachtierwanderung nicht ganz so hinderlich wie glatte Kunststoffrohre!
Larven zweier Steinfliegenarten, unten durch Sand getarnt
erwachsene Köcherfliege
Flugunfähiges Männchen und flugfähiges Weibchen einer früh schlüpfenden Steinfliegenart im Schnee
Wasserwanze (Bachläufer)
Bachflohkrebs
Das 'Wasserkalb' ist ein Saitenwurm, der in Insekten, z. B. einem Gelbrandkäfer lebt und ihn nur zum Zweck der Fortpflanzung verlässt.
Kriebelmückenlarven auf einem Flintstein. Eingeblendet: im März geschlüpfte Kriebelmücke
Verschiedene Köcherfliegenlarven; die Gehäuse sind bei stärkerer Strömung aus Steinchen gebaut, sonst aus Pflanzenteilen
Köcherfliegenlarve, die ohne Gehäuse auskommt

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