Vorheriges Poster Nächstes Poster Bitte Rollbalken zum senkrechten Verschieben benutzen! Posterübersicht

 

...in der Waldgeschichte ein Nachzügler: die Hainbuche
Die Hainbuche, der Hasel und Birke viel näher als der Buche verwandt, ist als letzter Baum der Nacheiszeit seit der Eisenzeit eingewandert. Die Waldnutzung des urgeschichtlichen Menschen scheint sie begünstigt zu haben, da sie vielfach 'auf den Stock gesetzt' werden kann und doch immer wieder ausschlägt. Sie wird gerne auf Knicks und in Hecken gepflanzt ('Hagebuche').
Hainbuchenholz ist äußerst hart und widerstandsfähig, so dass es z. B. für Stifte hölzerner Zahnräder in Mühlen oder anderen technischen Geräten Verwendung fand. Hainbuche liefert wie die Buche eine feste Holzkohle mit hohem Brennwert und findet sich dementsprechend in den Kohlenmeilerstellen des Riesewohldes. Als Brennholz ist Hainbuche trotz ihres hohen Heizwertes wegen ihrer schlechten Spaltbarkeit weniger beliebt.
Männliche, Blütenstaub produzierende Blütenkätzchen der Hainbuche
Blatt der Hainbuche
Reifende Nüsschen mit den als Flughilfe dienenden blattartigen Fruchthüllen
"Geknackte" Nüsschen der Hainbuche
Hainbuche mit beginnender gelber Herbstfärbung
Die Hainbuche erträgt wiederholten Rückschnitt gut, bildet dann aber oft seltsame Stammformen wie hier am Waldrand.
Der Stamm und die oft glatte Borke der Hainbuche wirken durch das in Zonen unterschiedliche Dickenwachstum vielgestaltig.

Vorheriges Poster Nächstes Poster

Museums-Startseite mit Navigationsrahmen (unten)  Aöza  Zurück © Volker Arnold, zuletzt geändert am: 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...