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...eerst Mann an de Sprütt: die Pioniergehölze ...erster an der (Feuerwehr-)Spritze
Als "Pioniere" gelten solche Gehölze, die sich nach Rodung oder Zusammenbruch des Waldes oder auf sonstigen Freiflächen besonders schnell ausbreiten, zunächst sehr wüchsig sind, aber später der Konkurrenz und dem Schatten anderer Bäume nicht standhalten. Die meisten Pioniere können sich durch Unmengen feinster flugfähiger Samen wirkungsvoll ausbreiten.

Zwei sehr ähnliche Birkenarten sind im Riesewohld zu Hause: die Moor- oder Flaumbirke, die auf feuchteren Böden gedeiht, und die trockene Böden bevorzugende Sand- oder Hängebirke, früher als lästiges "Forstunkraut" geltend, heute als Schutzbaum für andere Baumarten und für die Verbesserung der Waldböden von Bedeutung.
Moorbirke - Sandbirke
Wenn Birken im Wald diese Größe erreicht haben, nähert sich ihre Lebensspanne schon dem Ende. Selten ist ihre Borke so weiß wie erwartet.
Hier haben sich auf saurem Boden überwiegend Birken angesiedelt.
Herbstfärbung einer Sandbirke am Waldrand
Die oft baumförmige Salweide ist eine der verschiedenen im Riesewohld vorkommenden Weidenarten: blühender männlicher Strauch.
Das auffällig derbe Blatt der Salweide ist keineswegs "weidenblattförmig" schmal!
Die Salweide bildet mit wachsendem Alter eine sehr runzlige Borke aus.
Die Zitterpappel oder Espe ist ein im Riesewohld verbreitetes Pioniergehölz, z. T. auch angepflanzt. Früher wurde das leichte Holz zur Papierherstellung genutzt; für andere Zwecke taugt es wenig. Ihren Namen hat die Zitterpappel nach den wegen ihres langen Stiels bei leichtestem Wind rauschenden Blättern: "Zittern wie Espenlaub" heißt es sogar noch heute.
Der Faulbaum ist ein Strauch, der von Beeren fressenden Vögeln leicht verbreitet wird. Besonders wüchsig ist er auf versauerten, leichten Böden, insbesondere nach Kahlschlag von Nadelholz. Seine Holzkohle diente früher zur Schießpulverherstellung (Pulverholz).

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