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...von der Teichwirtschaft zum Fabrikanten-Landhaus: Quellental
1937 erwarb Heinrich Christiansen, Besitzer der Ilo-Motorenwerke in Pinneberg, die Teichwirtschaft Quellental, beseitigte einen Teil der Gebäude und ließ durch den Architekten Walther Baedeker ein Landhaus und ein 1942 durch Bomben zerstörtes Verwalterhaus errichten. Nach dem Krieg zog sich Christiansen hierher zurück und starb 1949.

Bereits zu Beginn des 20. Jh. entstand eine "Quellental" genannte Teichwirtschaft.
Plan zu einem Anbau an das Verwalterhaus von 1937, unterzeichnet von H. Christiansen. 
Das 1942 zerstörte Verwalterhaus, dem im gleichen Jahr ein noch bestehender Neubau folgte. 
Heinrich Christiansen, Eigentümer der Ilo-Werke
Die Ilo-Werke in Pinneberg waren von den 1920er bis in die 1950er Jahre erfolgreich bei der Herstellung u. a. von Zweitakter-Motoren; zeitweise wurden Motorräder hergestellt.
(home.arcor.de/motorenbau/ herstell/ilo/ilo.htm)
Das atriumförmige Landhaus kurz nach seiner Vollendung (Postkarte)
Die Teiche wurden unter Christiansen noch weiter ausgebaut.
Liebevolle Pflege seitens der späteren Besitzer beließ das durch die Heimatschutz-Architektur geprägte, nun eingegrünte Landhaus nahezu unverändert.
Erhalten ist auch ein Wasser speiender Fisch – Symbol der Teichwirtschaft und Bestandteil eines Brunnens.
Über der Haustür und am Giebel sieht man noch die Initialen des Erbauers.
Im heutigen Betrieb Qellental spielt die Forstwirtschaft mit Nadelholzkulturen und Gewinnung von Schmuckreisig eine größere Rolle als die Fischzucht, obwohl die Teichflächen noch ausgeweitet wurden.
25. April 2004

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