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...starke Besiedlung und Auslichtung in der vorchristlichen Eisenzeit
Aus den letzten 500 Jahren vor Christi Geburt datieren die meisten urgeschichtlichen Spuren des Menschen im heutigen Wald. Dabei beschränkte man sich auf die trockeneren und leichter zu beackernden Böden. Abgesehen von dem altbekannten Urnenfriedhof von Odderade westlich des Waldes handelt es sich um Siedlungsfunde.
Es gehört viel Geduld dazu, im Wald urgeschichtliche Siedlungsstellen aufzuspüren. Jede frische Fahrspur, jeder hochgerissene Wurzelteller, sogar jeder Maulwurfshaufen ist zu beobachten. Kleinste Holzkohlestücke können Fundschichten verraten. Ist man fündig, wird kleinräumig und viel mit dem Sieb gearbeitet, da großflächige Ausgrabungen wegen des Baumbestandes kaum in Frage kommen.

Aus dem einzigen (spätbronzezeitlichen?) Grabhügel des Waldes stammen Urnenscherben.
In der im Wald gelegenen Röster Kiesentnahme wurden immer wieder Funde der Zeit um 500 v. Chr. geborgen.
Bei Kiesabbau angeschnittene Spur einer Grube, darin zahlreiche Haselnuss-Schalen.
Funde auf einem Acker zeigen eine Siedlungsstelle an, bei der auch Raseneisenerz verhüttet wurde.
Hollenborn-West, Aufsammlungen 2004
Tongefäßscherben / Schlackenstücke / Klopfstein /
Eisenverhüttungs-Schlackenklotz
Eisenzeitliche Funde des Waldgebietes
Auch Baumwürfe können Funde freilegen. Foto W. Denker
Wegböschung, daraus eisenzeitliche Funde
Halmverdickung des Benthalmes, verkohlt
Weil von anderen Funden die Machart der Tonware bekannt ist, reicht hier eine Scherbe zur Veranschaulichung eines eimergroßen Topfes
Verkohltes Korn der Nacktgerste
Profil der Wegböschung mit Heideboden (Podsol) und Hauptfundschicht
Urnenfriedhof / Grabhügel / Siedlung / Einzelfund / Fund undatiert / Raseneisenerz

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