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...mit zahlreichen Kulturspuren vom Mittelalter bis zur Gegenwart
Nicht nur alte und neue Wege durchziehen den Wald, sondern auch viele Grenzen, die zum größeren Teil auf die um 1800 betriebene Privatisierung der Meente, des Gemeinbesitzes, zurückgehen und vielerorts durch Wälle, Mulden und Grenzsteine markiert wurden. Kohlenmeiler und Sägegruben sind Spuren früherer Waldbewirtschaftung. Aus aufgegebenem Ackerland wurde später Wald: dort, im Randbereich, kann man die langgestreckten Ackerbeete noch erkennen.
Findlinge gab es zuletzt fast nur noch in Wäldern. Zerlegt, dienten sie z. B. als Grenzsteine, Stufen, Scheuersteine für das Vieh, Steinpfosten für die Tore von Viehweiden oder für Grundmauern.
Vor 1800 aufgegebener Weg, nun eine Mulde
Reste alten Steinpflasters
Durch langes Befahren eingetiefter 'Hohlweg'
Heute übliche Wegbefestigung durch Bauschutt
Kein Teich, sondern wassergefüllter Bombenkrater aus dem zweiten Weltkrieg
Grenzmulde (19. Jahrh.) und Grenzwall (um 1800)
Erkennbare Ackerbeete des Riesewohldes. Karte vergrößern
Der Harkestein, größter Findling im Wald, mit Spuren eines Spaltversuches, sowie misslungener Spaltversuch und Spaltreste mit halbierten Keillöchern
Grenzstein zwischen Odderade und Röst, möglicherweise 16. Jahrhundert
private Grenzsteine. HB steht für den Besitzer H. H. Böttger
Grenzmarkierungen heutzutage
Runde Plattform eines einstigen Holzkohlemeilers, wahrscheinlich Ende des 18. Jahrhunderts.
Ackerbeete mittelalterlichen Typs finden sich nur in Randbereichen des Waldes. Er ist also nicht nur geschrumpft, sondern andernorts auch gewachsen. Für dieses Stereo-Bild ist die Rotgrünbrille aufzusetzen, ggf. über die getragene Brille!
Rest einer Sägegrube, die einen Grenzwall ausnutzt. Einer der Sägenden stand oben, einer unten.

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