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...von Frühblühern und anderen Waldblumen: Suche nach dem Licht
Der Waldboden ist Lebensraum für vielerlei Kräuter, deren Auftreten und Zusammensetzung von der Zeit und Intensität der Belaubung sowie von den Boden- und Feuchtigkeitsverhältnissen abhängt. Der Riesewohld zeichnet sich durch besonders ausgedehnte feuchte bis staunasse Standorte unter einem dank zahlreicher Eschen vergleichsweise lichten Laubschirm aus. Hier wachsen nicht nur einige Waldorchideen, sondern einer der größten Bestände stengelloser Schlüsselblumen Norddeutschlands.
Viele der Waldbodenkräuter sind Frühblüher, denn sie müssen ihr hauptsächliches Wachstum und die Blühphase hinter sich gebracht haben, bevor es unter den Bäumen, besonders im Buchenwald, dafür zu dunkel wird. Auffällige Frühblüher sind Buschwindröschen, Scharbockskraut und Veilchen.
Wechselständiges Milzkraut, typisch für Quellen
Waldgoldstern, früh blühendes Liliengewächs mit Zwiebelchen
Waldveilchen, früh im feuchten Laubwald
Goldhahnenfuß im Waldesdunkel
Ein Meer von Buschwindröschen im April
Stengellose Schlüsselblume unter Flatterulme
Die Schuppenwurz ist eine parasitische Pflanze, die als Wirtspflanze Erle und Hasel bevorzugt und so auf Blattgrün verzichten kann. Ihr Vorkommen scheint lange Waldkontinuität vorauszusetzen.
Die wichtigsten botanischen Besonderheiten des Riesewohldes wurden aufwändig kartiert. Die Vorkommen von Schlüsselblume, Orchideen und Schuppenwurz zeigen gut die wertvollen Feuchtwälder an.
Grünliche Waldhyazinthe, eine Orchidee
Stengellose Schlüsselblume (Primel) Vergrößern
Waldhyazinthe / Fuchs'sches Knabenkraut / Schuppenwurz Vergrößern
Sauerklee, zeigt stark versauerte Böden an
Schattenverträglich: Bingel (links) und Waldmeister... ...so auch der kleinblütige Hain-Gilbweiderich
Blüten des Waldziests
Sumpfpippau, zeigt Orchideenstandorte an
Kleines Springkraut: "Rühr mich nicht an!"
Günsel in lichtem Sumpf

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