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...eine Pilzflora voller Überraschungen und Seltenheiten
Eine erste Aufnahme von Pilzen im Riesewohld ergab, dass es hier den in Schleswig-Holstein wohl vielseitigsten Bestand an seltenen oder selten gewordenen Pilzarten gibt. Das gilt in besonderem Maße für am Boden wachsende Pilze in feuchtem Laubwald. Sehr viele Arten bilden Lebensgemeinschaften mit bestimmten Gehölzen (Mykorrhizen). Manche dieser Pilzarten zeigen eine Jahrtausende währende Kontinuität dieser Lebensgemeinschaft an.
Das auf abgestorbenem Lindenholz wachsende Konidien-Stielkügelchen, ein relativ kleiner, äußerst seltener Pilz, hat hier gleich mehrere Standorte. Es gilt als Zeigerart für ein über Jahrtausende reichendes Alter der Lindenvorkommen im Riesewohld.
Der hier recht häufige Gewöhnliche Semmelstoppelpilz bildet oft Hexenringe. Der eigentliche Pilz, nämlich ein Gewirr feinster Zellfäden (Myzel) im Boden, ist von seinem Ursprungsort über Jahrzehnte ständig allseits nach außen gewachsen und bildet einen Ring der landläufig Pilze genannten Fruchtkörper.
Dickschaliger Kartoffelbovist
Eichen-Wirrling
Buchen-Schleimrübling
Grünblättriger Schwefelkopf
Büscheliger Faserling
Gelbmilchender Violettbecherling. Foto: Lüderitz
Flaschen-Stäubling
Gegabelte Wiesenkoralle
Grünspan-Becherling. Foto: Lüderitz
Orangeroter Heftelnabeling
Kammförmiger Korallenpilz
Weißfransiger Erdwarzenpilz
Gewöhnliche Hundsrute
wohl: Gallertbecher (Ascocoryne spp.)
Zunderschwamm, Jugendstadium

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