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...ein Übel oder ein Gewinn? Geschwächte Bäume und Totholz
Schadstoffeinträge aus Industrie, Verkehr, Feuerung und Landwirtschaft führten in den vergangenen Jahrzehnten zu Waldschäden, die trotz Teilbeseitigung der vermuteten Ursachen eher noch ansteigen. Am deutlichsten werden die Schäden bei standortfremden Nadelholz, während sie dem Laien bei Laubholz weniger auffallen.
Stirbt ein Baum nach Windbruch, am Ende seiner Lebensspanne oder durch Schadstoffe vorzeitig geschwächt, entsteht Totholz, das für die biologische Vielfalt von enormer Wichtigkeit ist. Dabei beherbergt noch stehendes Totholz zum Teil andere Tiere und Pilze als bereits liegendes. Während Totholz in genutzten Privatparzellen oft schnell entfernt wird, wird es in den Bereichen der Stiftung Naturschutz gefördert.

Bei starker Belastung durch Westwinde bleiben die Bäume am Westrand des Riesewohldes niedriger.
Windbruch in Lärchenpflanzung
Probeareal im Wald zur regelmäßigen Kontrolle auf Baumschäden (Waldschadens-Monitoring)
Gruppenweise abgestorbene Jungeichen, mit Hallimasch-Pilzmyzelgeflecht
Buche, durch Sonnenbrand nach plötzlicher Freistellung geschädigt
Diagramm nach Waldschadensbericht: Schleswig-Holstein gesamt (Buche 1986-2006, Eiche 1986-2006, Alle 1985-2006)
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Auf nassem Grund gestürzte, sterbende Buche, von Buchensplintkäfern zur Eiablage aufgesucht
Standortfremdes Nadelgehölz nach Borkenkäferbefall
Fraßbild von Borkenkäferlarven an einer abgestorbenen Birke
Liegendes Totholz – nacheinander Lebensraum für Moose, Pilze, die verschiedensten Tiere und Mikroorganismen – zerfällt schließlich zu Humus.
Geschwächte, sterbende oder tote Buchen fallen durch die Zunderporlinge auf.

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