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...wenige Singvögel des Riesewohldes sind nur im Wald zu Hause
Wenige Singvögel des Waldes kommen – zumindest überwiegend – nur dort vor. Fast sämtliche fühlen sich in der gebüsch- und (noch?) baumreichen Geest, in Gartenland und Parks ebenso wohl. Gerade im menschlichen Umfeld ist die Bestandsdichte wegen des guten Nahrungsangebotes größer als im Wald.
Dabei gibt es durchaus Spezialisten: Manche sind auf Nadelholz angewiesen und würden bei dessen konsequenter Beseitigung verschwinden (Tannenmeise, Goldhähnchen). Andere findet man nur in lockerem Gehölz, an Lichtungen und am Waldrand (Baumpieper, Gimpel). Kernbeißer und Grauschnäpper z. B. sind im Laubwald nicht selten, verlassen aber ungern den Bereich der Baumkronen und werden deshalb oft übersehen.

Gebirgsstelze und Eisvogel wurden in Randbereichen des Riesewohldes an Bächen und Teichen beobachtet. (Der Eisvogel gehört nicht zu den Singvögeln.)
Der seltener werdende Waldlaubsänger kommt hier mehrfach vor. Er lebt in naturnahem Laubwald.
Der Eichelhäher fällt durch sein buntes Flugbild und vor allem seinen laut rätschenden Warnruf auf. Er ist eigentlich ein Waldvogel, dringt aber zunehmend in Gartenland vor.
Kernbeißer und Grauer Fliegenschnäpper: Wipfelbewohner
Meisen des Laubwalds
Sumpfmeise (ähnlich die auch hier im Wald lebende Weidenmeise mit matten Kopffedern)
Schwanzmeise
Blaumeise
Kohlmeise
Goldhähnchen und Haubenmeise bevorzugen Nadelgehölz
Im Nadelholz: Tannenmeise und Fichtenkreuzschnabel
Am Waldrand und an Lichtungen: Baumpieper
Gartenbaumläufer. Ähnlich der hier häufige Waldbaumläufer
Gartenrotschwanz
Mönchsgrasmücke
Zilpzalp
Zaunkönig
Rotkehlchen
Singvögel des Riesewohldes, die auch in der Geestlandschaft und in Gärten leben
Der Gimpel liebt lichtes Gehölz und Schonungen.
Buchfink
Misteldrossel
Amsel
Heckenbraunelle
Singdrossel
Gemälde aus: Sammlung naturkundlicher Tafeln, Mitteleuropäische Vögel, Kronen-Verlag 1962 (F. Murr, L. Binder)

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