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...scheinbar unerreichbar in Wipfelhöhe: die Horste großer Vögel
Der Wald – meist eher ein Randstreifen des Waldes – wird gerne von verschiedenen Großvögeln aufgesucht, die hoch oben in den Baumwipfeln, wo sich der Stamm verzweigt, ihre vergleichsweise sicheren Horste anlegen oder alte Horste anderer Vogelarten nutzen. Der größte Teil dieser Horstvögel des Riesewohldes sind keine eigentlichen Waldvögel, sondern Bewohner einer abwechslungsreichen Kulturlandschaft. Ein Beispiel dafür und zugleich der häufigste Brutvogel und Horstbauer des Riesewohldes ist der Mäusebussard, der für seine Jagd auf umliegendes offenes Land angewiesen ist.
Eulenvögel bauen keine eigenen Horste. Der Uhu, nach Wiederaussetzung in Schleswig-Holstein auch im Riesewohld mit jährlich mindestens einem Paar brütend, nutzt fremde Horste, brütet aber auch auf künstlichen Plattformen oder am Boden. Erste Brutversuche von Seeadler und Schwarzstorch im Riesewohld blieben erfolglos.

Der Uhu, unser größter Eulenvogel, ist nach Ausrottung wieder eingebürgert worden. Dazu: Uhutod durch Schrot!
Uhubrut 2005 in einem zuvor von Seeadlern angelegten Horst im Riesewohld.
Foto U. Robitzky
Eine Zeitlang sah es so aus, als ob der Seeadler im Riesewohld heimisch würde.
Foto R. Stecher
Beuteplatz des Uhus mit Resten geschlagener Großvögel
Seltener als der Mäusebussard ist der Wespenbussard, der sich tatsächlich auf das Ausnehmen von Wespennestern spezialisiert hat.
Wespennest, vom Wespenbussard geplündert
Der Habicht, ein früher stark verfolgter Greifvogel, brütet im Riesewohld wie auch im Umkreis.
Habichtbrut im Riesewohld. Foto U. Robitzky
Eiche mit Bussardhorst
Der Mäuse-Bussard, der häufigste Greifvogel im Riesewohld
Ansiedlungsversuche des scheuen Schwarzstorches im Riesewohld blieb bisher erfolglos.
Kolkrabenbrut bei Odderade. Foto U. Robitzky
Der Kolkrabe, früher durch Verfolgung im Bestand gefährdet, brütet hier wieder.
Gemälde aus: Sammlung naturkundlicher Tafeln, Mitteleuropäische Vögel, Kronen-Verlag 1962 (L. Binder, J. Strege, W. Eigener)

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