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...Junge Bäume, alter
Wald?
Wie alt
ist der Riesewohld? Die Besitzer, die kaum gebremsten Weststürme und die in
jüngster Zeit offenbar zunehmende Schwächung durch Schadstoffe ließen die Bäume
hier nicht besonders alt werden – mit wenigen Ausnahmen. Trotzdem dürfte fast
das gesamte Waldgebiet seit der “Siedlungsleere” nach der Völkerwanderung, also
seit eineinhalb Jahrtausenden, Wald gewesen sein.
Während sandigere und trockenere Teilflächen des heutigen Waldes wiederholt von
Bauern der Stein- bis Eisenzeit besiedelt und gerodet wurden, dürften viele
staunasse, lehmige Feuchtwaldpartien seit der Eiszeit ständig Wald gewesen sein
– mit immer wieder wechselndem, von der jeweiligen Nutzung geprägtem Waldbild.
Linden können, wie hier, aus der Wurzel neu ausschlagen. Trotz dünner Stämmchen
kann diese Linde Jahrhunderte alt sein.
Diese Eiche, mit 3.30 m Umfang die größte im Riesewohld, wäre in anderen
Altwäldern Mittelmaß.
Vielfach ist der Baumbestand im Riesewohld noch jung.
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