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Riesewohld: Touren und Infopunkte (auf eigene Gefahr!): Ergänzungen zu den obigen Touren und Infopunkten 
Tour A1 zur Fünffingerlinde (hin und zurück 1.5 km). P an Schranke am Landweg
1 Die Schwarzspechthöhlen sind in ca. 10 - 15 m Höhe in einzelnen Buchen beidseitig des Weges erkennbar. Sie sind stets aufrecht oval. Einige von ihnen werden von Hohltauben oder Dohlen zur Brut aufgesucht. Im Tal einzelne Winterlinden und Stechpalmen.
2 und 3: Hier tauchten wiederholt (neben Funden der Mittel- und Jungsteinzeit) Scherben eisenzeitlicher Keramik des 1. Jh. v. Chr. auf, ebenso verkohltes Holz, Getreidekörner und Haselnuss-Schalen.
4 Der nordsüdlich verlaufende Wall (um 1800), eine Besitzgrenze, hat einen unregelmäßigen Verlauf, offenbar um frühere Bäume zu ‘umwallen’.
5 Kurz hinter dem Wall stehen etwas links vom markierten Weg zwei Winterlinden zwischen Buchen und Eichen – eine Suchaufgabe!
6 Links ca. 30 m vom Weg zwei jüngere Buchen, von denen die eine auf halber Höhe in den Stamm der anderen hineinwächst, so dass oberhalb ein größerer Stamm ausgebildet wird – eine Kuriosität.
7 Die Fünffingerlinde, der älteste Baum des Riesewohldes, Alter mindestens 250 Jahre. Der besondere Wuchs erfolgte zu einer Zeit, als hier noch kein Hochwald war und geht wahrscheinlich auf starken Rückschnitt zurück. Zur Sage um die Linde erfahren Sie etwas in der Infostation-Ausstellung.
8 Von den Kohlenmeilern zeugen zwei dicht aneinander liegende kreisrunde leichte Bodenvertiefungen (Dm ca. 8 m).
Tour A2 zur Fünffinge-linde (
hin und zurück 2 km). P Straßenböschung bei Schild Quellental
9 Historischer Waldweg, durch langen Gebrauch stark eingetieft. Am Rande Schnittgrünpflanzung, mit einzelnen Mammutbäumen gesäumt.
Tour A3 zur Fünffingerlinde (
hin und zurück 1.2 km). P Parkbucht bei Grundwasser-Peilbrunnen am Ganzenbeker Weg
10 Stark mäandrierender Waldbach, der im Sommer gelegentlich austrocknet. Die z. T. umgebenden Nadelholzbestände werden durch die Stiftung Naturschutz durch einheimisches Laubholz ersetzt.
11 Rechts zwei benachbarte Buchen mit alten Schwarzspechthöhlen, in der Nähe Winterlinde.
12 Naturnaher feuchter, lichter und unterwuchsreicher Laubwald aus Eschen, Stieleichen, absterbenden Buchen, dazwischen einige Hainbuchen, Winterlinden und Bergulmen. Im Unterstand dominieren Hasel und Weißdorn, in der Krautschicht Winterschachtelhalm. Im Frühjahr blühen verstreut Stängellose Primeln. Der ökologisch besonders wertvolle, feuchte Laubwald erstreckt sich westlich und östlich des Weges, ist hier durch Wege kaum erschlossen und sollte aus Schutzgründen nicht betreten werden.
Tour A4 zur Fünffingerlinde (
hin und zurück 3.6 km) P Wegende hinter Wasserwerk Odderade
Die Tour führt weitgehend durch Nadelholz- und Schnittgrünpflanzungen, ist aber gut begehbar und wegen der abwechslungsreichen Waldbilder zu empfehlen. 
Rundtour B mit Harkestein (2.2 km) P Einfahrt am Beginn des beidseitigen Waldes
Der erste Teil des Weges ermöglicht einen Blick auf den Waldrand, der zwischen Mitte Oktober und Anfang November besonders farbenprächtig sein kann.
13 Südlich der Straße im Gebüsch zwei unmittelbar benachbarte historische, unbeschriftete Kirchspielsgrenzsteine (zwischen Meldorf und Albersdorf).
14 Quelle des Harkebaches und Harkestein, ein sehr großer Findling mit abgespaltenem Endstück und Keillöchern eines misslungenen Spaltversuchs (19. Jahrh.). Zur Sage um den Stein erfahren Sie etwas in der Ausstellung in der Infostation.
Rundtour C bei Westerwohld (2.2 km) P Ende des mit Mölkenkoppel bezeichneten Weges, alternativ Wassermühle Westerwohld
15 Amphibien-Laichteiche, angelegt durch Stiftung Naturschutz.
16 Mühlenteich einer dort bis mindestens 1790 an seinem Westende stehenden Wassermühle, später über Kanal mit der noch bestehenden Westerwohlder Wassermühle verbunden.
17 Privater, noch genutzter Waldfriedhof (Urnenbestattungen) der Familie Lindemann / Kruse mit Grab des Itzehoer Künstlers Wenzel Hablik. Bitte beachten Sie die Friedhofsruhe! Unterhalb naturnah mäandrierender Bach mit einzelnen Winterlinden.
18 Wassermühle Westerwohld, Turbinenmühle 1885.
19 Waldbeweidung durch Robustrinder der Stiftung Naturschutz.
20, 21 Rinnenförmige Vertiefungen südlich im Hochwald (20) bzw. schräg zum Weg (21), wahrscheinlich während der früheren Waldbeweidung vom Vieh selbsttätig geschaffene Pfade zum Wasser am Bach.
22 Naturnaher Bach; direkt am westlichen Wegrand kann um Ostern die Schuppenwurz blühen.
Rundtour D mit Harkestein (3.7 km) P Raststelle östlich Odderade-Lehrsbüttel
23 Amphibien-Laichteiche (wie 15).
24 Aus Nadelwald wird naturnaher Laubwald. Südlich (rechts) tief eingeschnittene Quellmulde.
25 Historischer Grenzwall zwischen den ehemaligen Kirchspielen Meldorf und Albersdorf, um 1800. Unmittelbar westlich davon kleines Wallviereck unbekannten Zwecks, vielleicht ehemals ein Pflanzgarten für Baumsämlinge.
Eine Zeitlang kein Weg, auf Markierungen achten!
26 Bachunterführung unter Weg (”Siel”) aus Feldsteinen, um oder kurz nach 1800 errichtet und restauriert. Im Bett des Baches zeugen zahlreiche Funde von der Feuersteingewinnung und -verarbeitung der nacheiszeitlichen Jägersteinzeit (um 6000 v. Chr.) und Bronzezeit (um 1300 v. Chr.).
27 Nördlich des Weges tief eingeschnittener Quellbereich, daneben eine Winterlinde.
28 Nördlich des bestehenden Hohlweges eine bis zwei parallele Rinnen erkennbar, wohl ältere Wegverläufe.
29 Efeu und Hülse (Stechpalme): beide heimischen immergrünen Holzgewächse hier nebeneinander.
Rundtour E: Südteil (4.2 km) P Raststelle am Nordrand der Österstraße
30 Amphibien-Laichteiche (wie 15).
31 Hier verläßt ein naturnah mäandrierender Bach den Wald und wird begradigt weitergeführt.
32 Nördlich im Wald auffällige Rinnen, durch Bodenentnahme gestört, Erklärung wie 20 und 21.
33 Mittelalterliche Wölbäcker im Wald unmittelbar nördlich des Weges. Die ca. 15 m breiten, leicht gewölbten Beete verlaufen nordsüdlich.
34 Beidseitig des Weges, z. T. im Nadelholz (!), Stängelose Primeln (Blüte im März/April). Streng geschützt, keineswegs pflücken oder ausgraben!
35 Östlich des Weges unter Nadelholz unbeschrifteter Kirchspiels-Grenzstein.
Zum Wasser-Lehrpfad (in Vorbereitung)
Informationen werden Sie am Startpunkt des Lehrpfades oder im Wasserwerk sowie an der Infostation erhalten.

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