Dithmarschen auf Touren

KH5: Süderholm-Ostroher Moor (4 km)

SUDHLM: Start der Tour (SUDHLM-887HR) am Nordende der Amtmann-Rohde-Str. im Heider Ortsteil Süderholm. Der durchgängig unbefestigte, auf kurze Strecken etwas abenteuerliche Weg führt ausschließlich durch eine einmalige Teichlandschaft, die durch großflächige Backtorfgewinnung überwiegend in den Notzeiten um die Weltkriege des 20. Jahrhundert entstanden sind. Zunehmend Verbuschung und Bewaldung der stehengebliebenen Moorriegel. Teilweise Buschrodungen durch den betreuenden Angelverein. Ein früheres umfangreiches Vorkommen von Lungenenzian ist bis auf wenige Pflanzen erloschen, während sich der Königsfarn sehr gut ausbreiten konnte. Durch eine Krankheit verschwanden auch größere Bestände der bei Anglern unbeliebten Krebsschere, einer im Boden verankerten Schwimmpflanze. Schilfbestände gibt es kaum, da die hierfür notwendigen Nährstoffe weitgehend fehlen. An manchen Stellen steht noch der Gagelstrauch. Eine Brutkolonie der seltenen dunklen Trauerseeschwalbe ist statt auf Krebsscheren nun auf Teichrosenflächen anzufinden.
887R: Gedenkstein für den langjährigen Vorsitzenden des hiesigen Angelvereins.
SDHMOR: Bank. – Der Weg bis M26L etwas schwierig, mit vielen Brombeerranken.
SCHOTT: Hier muss ein kurzes Stück über ein Entwässerungschott balanciert werden.
M27: Wir betreten bis M32L überwiegend Privatwege des Angelvereins und sind hier nur geduldet.
ERLE-1: Einer der wenigen Grauerlen des Gebietes. Typischer für die Verbuschung und Bewaldung der Moorflächen sind Birken, Weiden und Vogelbeeren.
K
FARN2: Rechts am Teichrand umfangreiches Vorkommen des Königsfarns, des größten mitteleuropäischen Farns. Statt des vorgesehenen Anglerpfades zu M31L kann hier abgekürzt werden.
KFARN3: Rechts am Teichrand größter zusammenhängender Königsfarnbestand Dithmarschens.
M32HL: Links die Trauerseeschwalbenkolonie.
GRNZGR: Grenzgraben zwischen dem Ostroher und dem Süderholmer Anteil des Moores, Histour-Schild.
887HR: Ende der Route ca. 190 m vor dem Startpunkt SUDHLM. Zurück

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