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Die alten Chronisten wussten alles noch besser...
...weil sie „noch dichter dran” waren als wir heutzutage?
So sehr wir auch heute noch auf die Werke älterer Chronisten wie den Büsumer Geistlichen Neocorus angewiesen sind und wie sehr deren Arbeit zu bewundern ist, so hatten sie doch gegenüber heute viel schlechtere Informationsmöglichkeiten zur älteren Geschichte und verfügten über keinerlei historisch-methodisches Handwerkszeug – auch wenn damals noch manche Quelle vorhanden war, die längst verschwunden ist. So muss man deren Angaben, besonders für schon damals vergangene Zeiten, immer kritisch bewerten und darf ihnen nicht ungeprüft Glauben schenken.
Den höchsten Wert haben die Werke solcher Chronisten, die inzwischen verschwundene Schriftstücke wörtlich zitierten oder über das berichteten, was zeitnah war oder persönlich erlebt wurde. Auch dann noch ist zu berücksichtigen, für wen die Chronisten sprachen und welche „Ideologie” sie vertraten.
Erst seit dem fortgeschrittenen 19. Jahrhundert setzte sich eine mehr und mehr an wissenschaftlichen Kriterien orientierte Geschichtsschreibung durch – aber leider nicht bei jedem selbst ernannten Lokalhistoriker. – Also:
Den alten Chronisten ist nicht ungeprüft zu vertrauen – besonders nicht für damals schon lange vergangene Zeiten!
Aus alten Chroniken

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