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Bei Hemmingstedt wurden die Dänen besiegt
Bei Hemmingstedt wurde am 17. Februar 1500 zwar der dänische König besiegt, aber in seiner Eigenschaft als Herzog von Holstein, der seine Ansprüche auf Dithmarschen mit seinem Bruder Friedrich teilte. Zwar nahmen auch ein dänisches Aufgebot und einzelne dänische Adlige am Kampf teil, stellten aber gegenüber dem Söldnerheer, den Adligen aus deutschen Landen sowie dem Aufgebot aus den Herzogtümern Schleswig und Holstein eine Minderheit dar. Die Erbeutung der dänischen Heeresfahne, des Danebrogs, hatte aber für die siegreichen Dithmarscher einen hohen Symbolwert. – Also:
Dänen spielten im Angriffsheer bei Hemmingstedt 1500 keine große Rolle
Telse, die mutige Jungfrau mit dem Banner
Telse von Kampen ist eine sagenhafte oder zumindest stark verklärte Figur, ihr Name wohl eine Erfindung des Wöhrdener „Chronisten” Dietrich Carstens. In einer zeitnahen Lübecker Aufzeichnung Reimar Kocks ist davon die Rede, dass ein altes Weib, das ein Laken an einen Stock gebunden hatte, die Dithmarscher 1500 zur Schlacht bei Hemmingstedt angefeuert habe. Auch der vermeintliche Dithmarscher Schlachtenheld Reimer von Wiemerstedt ist in Quellen nicht aufspürbar – eine Erfindung?
Historisch dagegen ist die Person des Anführers der Dithmarscher, Wulf Isebrand, der wohl aus den Niederlanden stammte, eine Epenwöhrdenerin heiratete, aber offenbar kein Mitglied des 48er Regentenkollegiums war. – Also:
Bei Hemmingstedt soll ein altes Weib die Dithmarscher zum Kampf angefeuert haben

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